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Kabelanschluss oder Satellitenanlage: Vor- und Nachteile der Systeme

2. Oktober 2013

cc by flickr / Hotel Domspitzen Köln

Nachdem DVB-T auf ganzer Linie geflopt ist und in vielen Städten bereits abgeschaltet wird, um die Frequenzen für LTE freizumachen, gibt es für Fernsehliebhaber eigentlich nur noch zwei Alternativen, die beide ihre Vor- und Nachteile haben. Das ist auf der einen Seite der Marktführer DVB-C(Cable) und auf der anderen Seite DVB-S(Satellite). Beide Systeme sind selbstverständlich HD-fähig, beherrschen die Enkodierung über HD+ und CI+ mit speziellen Smart-Cards und können seit der Abschaltung der Grundverschlüsselung in Deutschland frei empfangen werden.

Aufbau und Installation

Der wohl größte Negativpunkt von Satellitenanlagen ist wohl der komplizierte Aufbau, denn Spiegel und Empfangsteil, manchmal auch als LNB bezeichnet, müssen so montiert werden, dass eine möglichst freie “Sicht” auf den ausgesuchten Satelliten besteht. Zudem braucht man in fast allen Fällen einen eigenen Receiver. Neue Modelle haben diesen unter Umständen zwar bereits eingebaut, im Regelfall verfügen selbst moderne Fernseher jedoch nur über DVB-C und DVB-T. Wesentlich einfacher ist die Installation per Kabel. Dies wird einfach in den Fernseher gesteckt und der automatische Sendersuchlauf aktiviert.

Preis und Programmvielfalt

Im Regelfall kostet der Empfang der Standardprogramme über Satellit nichts. Dies ändert sich erst, wenn man einen Abovertrag, beispielsweise von Sky abschließt, jedoch bekommt man dafür eine wesentlich höhere Programmvielfalt geboten. Etwas anders verhält sich dies beim Kabelanschluss. Hier müssen bereits für den Empfang der öffentlich-rechtlichen und privaten Standardprogramme monatliche Gebühren entrichtet werden, sofern diese nicht in die Nebenkosten des Mietvertrages einfließen. Auch die Programmvielfalt ist hier eingeschränkter, da den Betreibern nur eine bestimmte Menge Frequenzen zur Verfügung stehen. Meist wird deswegen vor allem auf ausländische Programme verzichtet.

Vor allem für ausländische Mitbürger, die gerne Fernsehprogramme in ihrer Muttersprache schauen, ist DVB-S eine gute Alternative zum Kabelanschluss, jedoch dürften auch Fernsehenthusiasten mit dem System ihre Freude haben. Neue Programme werden zunächst im Satellitennetz ausprobiert und meist kommen auch Funktionen oder Technologien früher auf diese Plattform. Insgesamt holt das Kabel aber deutlich auf und wenn das analoge Signal endlich abgeschaltet wird, werden wieder eine Menge Frequenzen für neue Programme frei.

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